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Einmal im Jahr biete ich gerne ein gruppenübergreifendes Seminar für
alle meine Teilnehmer an.
Wie bereits im letzten Sommer, fahren wir kurz vor den Ferien wieder
(bereits zum 5 mal) nach Bensberg.
Termin:
22.06.12-24.06.12
Thema: ``Energiezentren
im Körper´´ wird
vertieft. (Anmeldung über DJK DV Köln)
Das Chakra-Wochenende 2011

Kundalini-Yoga
Energiezentren im Körper
Bericht einer Teilnehmerin.
Juli 2011
Wild gehetzt von der Arbeit, schnell die Sachen
gepackt und dann los über die Autobahn. Stillstand im Stau und nur ein
Gedanke:
hoffentlich komme ich noch pünktlich zu Lillis Yoga Wochenende.
Man versucht die Ruhe zu bewahren, was aber mit
einem Blick auf die Uhr nicht so recht gelingen will.
Außer Atem und total gestresst kommt man in
Bensberg an. Das ehemalige Kloster wirkt wie eine schöne und alte
Festung,
die ganz unberührt von den äußerlichen Einflüssen eine Ruhe
vermittelt. Schon als ich die Auffahrt zum Parkplatz hoch fahre,
ist es
als ob man den „Alltagsstress hinter sich lassen würde“. Mein Puls geht
automatisch von 180 auf 90.
Gerade noch eine Minute vor Seminarbeginn begehe
ich das Kardinal-Schulte-Haus.
Nach einer kurzen Zimmerbegehung trifft man sich
direkt im Raum, in dem man die nächsten eineinhalb Tage zur Ruhe
und zu
sich selbst finden will.
Die Gruppe besteht aus unterschiedlichen
Trainingsgruppen von Lilli. Auch wenn manche das erste Mal erst dabei
und noch recht unerfahren
mit Yoga sind, so wird nach einer kurzen Kennenlernrunde wieder eines klar, die Gruppe, bestehend aus drei Herren
und 17 Damen
zwischen 30 und 70, viele alte Hasen und Wiederholungstäter und
viele „Frischlinge“, wir sind zwar bunt gemischt ,
so verbindet uns
aber alle eines - die Freude am Yoga.
Nach einer Eingangsentspannung hört man schon aus
manchen Ecken verdächtiges Schnarchen. Jetzt ist auch der letzte in das
Entspannungs-Wochenende angekommen. Nach einer kleinen Einführung durch
das Programm, vermittelt Lilli uns das Basiswissen über die
verschiedenen Chakren und deren Bedeutung mit Hilfe von Übungen.
Mit selbst gemalten Bildern einer Kursteilnehmerin
wird dies noch verdeutlicht.
Durch längere Pausen ist es möglich, die anderen
Gruppenmitglieder besser kennen zu lernen.
Das Abendessen ist wie immer vollzüglich und man muss sich sehr zurück halten nicht noch ein drittes
Mal zum Buffet zu gehen.
Mit vollem Bauch ist Yoga nicht wirklich zu
empfehlen, so trifft man sich nach einem Verdauungs-Spaziergang, in der
wundervollen Umgebung des angrenzenden Waldes, zum Abendyoga. Beim
gemeinsamen OM scheint nicht nur der eigene Körper sondern der ganze
Raum durch die Schwingungen zu vibrieren, was durch ein Konzert von
Klangschalen noch verstärkt wird.
Man fühlt sich angenehm wohl uns schwer. Das letzte
OM erklingt an diesem Abend um 22.30. Ich fühle mich angenehm schläfrig
und erschöpft und gehe direkt in mein bequemes Bett.
Ein Teil der übrigen Gruppe lässt den Abend dann
bei einem Gläschen Wein oder Bier auf der kleinen Terrasse direkt am
Kardinal Schulte-Haus ausklingen und genießt in der geselligen Runde die
herrliche Aussicht auf Köln.
Morgens zum Tagesbeginn trifft man sich um 7.00 um
nicht nur die Sonne sondern auch den Tag gemeinsam zu begrüßen. Barfuss
im frischen Gras und mit ein paar reinigenden Regentropfen im Gesicht
fühlt man sich leicht und erfrischt um einen guten Tag zu starten. Nach
dem Frühstück mit frischen Obst und allerlei Leckereien (Man muss sich
auch dieses mal für den dritten Gang zurück halten) geht man nach Wunsch
gemeinsam oder alleine im nahe liegenden Waldstück „meditativ spazieren“.
Das schöne hierbei ist, dass man auch gemeinsam schweigen kann.
Nach dem Taschenpacken, auschecken und der letzten
gemeinsamen Yogarunde gibt jeder ein Feedback über das Wochenende. Jeder
ist seinem Alltag kurz entflohen und hat die Möglichkeit genutzt sich zu
entspannen und zur Ruhe zu kommen. Einer der Gruppenmitglieder sagte
ganz sympathisch: „Ich habe mich schon vor dem Wochenende selbst
geliebt, aber jetzt liebe ich mich ein bisschen mehr.“
Jeder muss schmunzeln und weiß was er meint. Man
geht behutsamer mit sich und seinem Umfeld um.
Es ist auch allgemein der Wunsch aufgekommen, die
Seminartage auf 2,5 Tage zu verlängern. Ein paar haben sogar den Wunsch
von Lillis schönen Gesang und den Klangschalen eine Mantra - CD zu
bekommen. 1,5 Tage mit Lilli und ihrer positiven und ruhigen Art,
ihrer
melodischen Stimme und der netten Gruppe sind wie 2 Wochen Urlaub. Nach
einer persönlichen Runde, in der sich jeder sammeln soll, schreibt sich
jeder selber einen Brief um seine Träume und Wünsche festzuhalten.
Abschließend genießt man in der Runde das
reichhaltige Mittagessen. Nach der Abreise schaue ich noch einmal zurück
auf das Haus und den Wald und verabschiede mich innerlich von diesem
schönen Zufluchtstort. Ich habe mir bereits den Termin für das nächste
Yoga-Wochenende notiert und freue mich jetzt schon darauf.
In meiner Tasche befindet sich mein Brief, der mich
wieder selbst motiviert, mir meine eigenen Wünsche zu erfüllen.
Mich
selbst zu beschenken und Wert zu schätzen.
In diesem Augenblick ist in mir alles friedlich.
Man ist sich selber nah und ich fahre mit einem seligen Lächeln erholt und
gestärkt
zurück in meinen Alltag.
Melanie Reckter
SA
TA NA MA =
Geburt Leben Tod
Wiedergeburt
"Loka Samasta Sukinu
Bavantu"
=
Mögen alle Wesen
Licht und Harmonie erfahren |